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Herpetal Amphib
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Produkte von Herpetal

Herpetal
Wir freuen uns, Ihnen in unserem Onlineshop die Leistungspalette von Herpetal anbieten zu können. Das Unternehmen blickt auf eine langjährige Tradition zurück, in der seit den Anfängen der Innovationsgedanke immer im Vordergrund steht. Das Produktsortiment bietet Ihnen hochwertige, ständig kontrollierte Qualität, die auf der Basis neuester Technologien und fortschrittlichster wissenschaftlicher Erkenntnisse sorgfältig produziert wird- zum Wohle Ihrer Reptilien und Amphibien.

Wissenswertes über Vitamine:
Vitamine sind einfache organische Verbindungen, die sehr wichtige Funktionen ausüben, aber nicht körpereigen synthetisiert werden können. Sie müssen deshalb bei der Fütterung mit der Nahrung aufgenommen werden. Einige Vitamine werden als Vorstufen (Provitamine) aufgenommen und vom Stoffwechsel erst in die aktive Substanz umgewandelt. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile). Eine nicht nur in der Terraristik noch immer viel diskutierte Frage ist die Dosierung von Vitaminen. Übereinstimmung herrscht bezüglich der Ansicht, daß es in der Regel nötig ist, die etwas einseitige Kost unserer Terrarientiere durch Vitamingaben aufzuwerten.

Während die wasserlöslichen Vitamine dabei kaum überdosiert werden können, da ein eventueller Überschuß vom Organismus einfach ausgeschieden wird, herrscht über die korrekte Dosierung der fettlöslichen Vitamine (A,D,E und K) noch etwas Unklarheit. Fettlösliche Vitamine Vitamin D (Calcitriol) Die Verabreichung von Vitamin D, welches in der Form von Vitamin D3 (Cholecalciferol), einer Vorstufe des reifen Vitamin D verabreicht wird, ist in der terraristischen Praxis meist unbedingt notwendig. Zum einen sind die üblichen Futtertiere ärmer an diesem Vitamin als freilebende Insekten, zum anderen wird ein obligater Syntheseschritt bei der Bildung durch UVB- Einwirkung auf die Haut katalysiert und die derzeit verfügbaren künstlichen UV Quellen reichen in der Praxis meist nicht aus, um das natürliche Sonnenlicht in dieser Hinsicht dauerhaft ausreichend zu ersetzen.

Bei Vitamin D Mangel nützt die beste Kalziumversorgung alleine nichts, da das Mineral dann vom Körper nicht verwertet wird. Vitamin D Mangel führt daher ebenso wie Kalziummangel oder ein ungünstiges Kalzium/Phosphor Verhältnis in der Nahrung vor allem zu rachitischen Erkrankungen. Es kann also eine Überdosierung von Vitamin D3 neben einer Verkalkung innerer Organe und Gefäße ebenfalls zu Rachitis –ähnlichen Symptomen führen, da nämlich auch dann in den Knochen enthaltenes Kalzium mobilisiert und so eine Demineralisierung der Knochen eingeleitet wird. Deshalb ist eine exakte Dosierung hier besonders wichtig.

Erfahrungen mit vielen Reptilien legen den Schluss nahe, dass eine Gabe von 50-100 I.E. Vitamin D3 pro kg Tier und Woche für die meisten Echsenarten eine ausreichende aber nicht gefährliche Dosierung darstellt. Am effektivsten ist die Gabe von flüssigen Vitamin D Präparaten. Aus pulvrigen Supplementpräparaten wird dieses Vitamin offenbar schlechter vom Reptilien- oder Amphibienkörper aufgenommen. Einerseits sind dann höhere Dosierungen nötig, andererseits scheinen Überdosierungen bei der Gabe Vitamin D haltiger Pulver kaum aufzutreten. Vitamin A Die Verabreichung von Vitamin A sind ebenfalls empfehlenswert, da Mangelerscheinungen nicht selten auftreten und viele Futterinsekten nur geringe Mengen dieses wichtigen Vitamins enthalten.

Folgen akuten Vitamin A Mangels sind Augenschwellungen (vor allem bei Schildkröten), Häutungsprobleme sowie Funktionsstörungen von Leber und Niere. Dosierungsrichtlinien für Vitamin A bei Reptilien sind bisher wenig definiert, es sei aber zur Vorsicht geraten und eine der D3 Gabe ähnliche Dosierung empfohlen. Die für Säuger und Vögel etablierte Faustregel, Vitamin A in zehnfacher Dosierung von Vitamin D 3 zu geben, scheint für wechselwarme Wirbeltiere nicht zu gelten. Die handelsüblichen Multivitaminpräparate enthalten leider meist extrem viel Vitamin A und so werden oft Symptome von Vitamin A Überdosierung beobachtet. Dabei kommt es vor allem zur dramatischen Verkürzung von Häutungsintervallen, was in ernsten Hautschädigungen resultieren kann.

Bei Chamäleons stehen zusätzlich Ödembildungen im Kopf und Halsbereich im Verdacht, in einigen Fällen auf Vitamin A Überdosierungen zurückführbar zu sein. Vitamin K und E Zusätzliche Gaben der übrigen fettlöslichen Vitamine, K und E, sind bei normaler Fütterung nur selten erforderlich. Bei Wirbeltierfressern, die vorzugsweise mit lange gelagerter und dadurch an Vitamin E verarmter Tiefkühlnahrung gefüttert wurden, kann es jedoch zu Mangelerscheinungen kommen. Appetitlosigkeit, Verfettung und Apathie sind hier Verdachtssymptome. Schlupfprobleme bei Nachzuchttieren können ebenfalls manchmal durch Gaben von Vitamin E gemindert werden. Zahnfleischbluten bei Krokodilen wurde schon wiederholt erfolgreich durch Gabe des an der Regulation der Blutgerinnung beteiligten Vitamin K behandelt. Überdosierungen dieser beiden Vitamine führen in der Praxis in der Regel nicht zu gefährlichen Schäden.

Da beide Vitamine nichtsdestotrotz in Leber und Fettgewebe gespeichert werden, empfiehlt es sich, sich bei den Dosierungen zumindest grob an die Angaben der jeweiligen Supplementhersteller zu halten. Wasserlösliche Vitamine Die nicht fettlöslichen Vitamine (B, C, H ) können Terrarientieren bedenkenlos dauerhaft verabreicht werden. Eine Überdosierung hat nur in Extremfällen negative gesundheitliche Folgen und die vorbeugende Gabe verhindert das entstehen von Schäden durch entsprechende Vitaminmangelsituationen im Futter.

Die wasserlöslichen Vitamine sind aus Pulvern ebenso gut bioverfügbar wie aus Flüssigpräparaten. Eine genaue Aufschlüsselung aller wasserlöslichen Vitamine führt zu einer beachtlichen Zahl von Verbindungen, deren wichtigste im Folgenden gelistet werden: B-Vitamine Hinter dem Begriff Vitamin B verbirgt sich eine ganze Gruppe von Substanzen, deren wichtigste Vitamin B1 (Thiamin,) B2 (Riboflavin),B3 (Nicotinamid), B4 (Cholinchlorid), B5 (Panthothensäure) B6 (Pyridoxin), B9 (Folsäure) und B12 (Cobaldamin) sind. B-Vitamine sind Kofaktoren von Enzymen und erfüllen als solche jeweils spezifische Aufgaben. Rein anhand der Symptome, die bei Mangelerscheinungen auftreten, kann man nur schwer eingrenzen, an welchem B-Vitamin es im Einzelfall mangelt. Daher, und nicht zuletzt auch, da B-Vitamine im Heimtiermarkt in der Regel nur als Mischungen erhältlich sind, empfiehlt es sich, im Mangelfall ebenso wie zur Vorbeugung, eine Mischung dieser Vitamine zu verabreichen.

Vitamin B Mangel ist oft nicht allein auf die Ernährung, sondern auch auf andauernde Stresssituationen zurückzuführen. Mangel tritt ebenfalls besonders oft bei Fischfressern auf, die vor allem mit totem Fisch gefüttert werden. Hier wird Vitamin B1 sehr rasch abgebaut und das abbauende Enzym (Thiaminase) zudem mit dem toten Fisch aufgenommen. Symptome sind der bei Reptilien gefürchtete Zitterkrampf, generelle Abmagerung, Bewegungsstörungen, Appetitlosigkeit und Durchfälle. Vitamin H (Biotin) Biotin, auch als Vitamin B7 oder B8 bezeichnet ist Bestandteil der meisten Vitaminmischungen und vor allem für gesundes Wachstum der Haut und ihrer hornigen Produkte wichtig. Mangelsituationen manifestieren sich daher in Glanzverlust auch frisch gehäuteter Tiere, brüchigen Krallen, aber auch Apathie und in Einzelfällen Entzündungen der Zunge. Vitamin C (Askorbinsäure) Dieses Antioxidanz hat vielfältige Aufgaben im Körper. Bei Reptilien hilft es offenbar u.a. im Winterschlaf die Gewebe vor Schäden durch zu niedrige Sauerstoffversorgung zu bewahren. Reptilien und Amphibien können dieses Vitamin körpereigen produzieren, brauchen also keine Vitamin C Zufuhr von aussen. Da ein Überschuss nicht schadet und bei geschwächten Individuen vielleicht doch sinnvoll ist, enthalten die meisten Vitaminmischungen dennoch auch dieses Vitamin.


Wissenswertes über Mineralstoffe & Spurenelemente:

Kalzium (Ca) und Phosphor (P) machen zusammen fast 3/4 des Mineralgehaltes des Wirbeltierkörpers aus. Kalzium ist dabei vor allem Bestandteil des Knochengerüstes und wichtig für die Muskelaktivität. Phosphor ist in den meisten organischen Verbindungen enthalten. Beide werden im Darm über einen gemeinsamen Mechanismus resorbiert und damit der Körper sie verwerten kann, ist in der Nahrung ein Verhältnis von 1,2 bis 2 der beiden zugunsten des Kalziums wichtig. Verschiebungen zugunsten des Phosphors, bewirken auch bei reichlicher Kalziumgabe einen Mangel an diesem Mineral. Da dieser vom Organismus durch Mobilisierung von Kalzium aus den Knochen ausgeglichen wird, sind Rachitis und Osteodystrophie unmittelbare Folgen.

Übliche Futterinsekten enthalten leider bis zu neun mal mehr P als Ca. Daher ist die Gegenwart weiteren Phosphors in Futterergänzungsmitteln grundsätzlich unerwünscht und zusätzliche Kalziumgaben sind nötig. Die Grundversorgung der Pfleglinge mit Kalzium geschieht üblicherweise über das Bepudern der Nahrung mit einem kalziumhaltigen Produkt. Unterstützend kann man den Ca-Gehalt der Futtertiere nachweislich deutlich steigern, wenn man sie einige Tage lang mit mit Kalziumsalzen bestäubtem Futter anfüttert. Zusätzlich sollte allen Terrarienbewohnern Kalzium noch in Form maulgerechter „kalkiger Krümel“ wie etwa Vogelgrit oder zerbröselter Sepiaschulp zur beliebigen Aufnahme angeboten werden.

Geeignete Kalziumsalze für Futterergänzungsmittel sind vor allem Kalziumkarbonat, Kalziumlaktat, Kalziumzitrat, und Kalziumgluconat. Kalziumkarbonat hat den Vorteil, aufgrund des geringen Molekulargewichtes seines Karbonatanteils einen besonders hohen relativen Gehalt an Kalziumionen aufzuweisen. Die organischen Kalziumsalze sind dagegen besser löslich und besonders gut bioverfügbar. Ein Mineralstoff, der im Körper in engem funktionellen Zusammenhang mit Kalzium steht, ist Magnesium (Mg). Mg ist für Reizleitung und Muskelfunktion unentbehrlich. Die folgenden Mineralstoffe dürfen in der Nahrung zwar nicht fehlen, werden aber in erheblich geringerer Menge benötigt als Ca, P und Mg und sind zudem in hoher Überdosierung tödlich giftig.

Darum bezeichnet man sie auch als Spurenelemente. Ein wichtiges, in großer Menge benötigtes Element, ist Eisen (Fe) das bei Wirbeltieren für den Sauerstofftransport verantwortlich und Bestandteil vieler Enzyme ist. Als wichtiger Enzymbestandteil darf Selen (Se) nicht vergessen werden, das zwar besonders giftig ist, in Spuren jedoch in der Nahrung vorhanden sein muss. Es gibt Regionen, in denen dieses Element so selten vorkommt, dass selbst Weidetiere ohne zusätzliche Gaben nicht gedeihen. In die Klasse der Enzymbestandteile fallen zudem Mangan (Mn), Kupfer(Cu), Molybdän (Mo), Kobalt (Co) und Zink (Zn), wobei letzteres zusätzlich wichtiger Bestandteil vieler Transkriptionsfaktoren ist. Kobalt ist als Zentralatom des Vitamin B12 unentbehrlich.

Mangan unterstützt u.a. die Wirkung von Vitamin B1 und die Insulinproduktion. Molybdän ist vor allem Kofaktor von Purinabbauenden Enzymen. Jod (I), als einziges Nichtmetall unter den wichtigsten Spurenelementen ist für die normale Schilddrüsenfunktion unerlässlich. In Deutschland mit seinem fast überall jodarmen Trinkwasser ist eine Zufütterung sinnvoll, da es sonst bei vielen Reptilien, vor allem Anolis, Taggeckos und Schildkröten zu Kropfbildungen und bei Amphibien zu gestörter Metamorphose kommen kann.

Wissenswertes über Aminosäuren:

Proteine aller Lebewesen entstehen durch das Aneinanderheften von Aminosäuren. Generell spielen dabei in der ganzen Lebewesenwelt nur zwanzig verschiedene Aminosäuren eine tragende Rolle. Die meisten von diesen kann jedes Lebewesens selber herstellen. Doch fast alle höher entwickelten Tiere haben diese Fähigkeiten für einen Teil der zwanzig Aminosäuren verloren. Meist handelt es sich dabei um Aminosäuren, die sie problemlos in der nötigen Menge aus ihrer natürlichen Nahrung gewinnen können.

Da das Vorhandensein dieser nicht körpereigen herstellbaren Aminosäuren in der Nahrung somit überlebenswichtig geworden ist, bezeichnet man sie als essentielle Aminosäuren. Welche Aminosäuren essentiell sind, ist zwischen verschiedenen Lebewesengruppen verschieden. Für den Menschen sind es beispielsweise Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin. Bei Tieren in menschlicher Obhut kann ein Mangel an essentiellen Aminosäuren auftreten, sofern sie nicht in ausreichender Menge in der Ersatznahrung vorhanden sind. Manche Supplemente enthalten daher auch Anteile von für die Zieltiergruppe essentiellen Aminosäuren.
Quelle:herpetal.de
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