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Leopardgeckos

Der Leopardgecko gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung. So hat dieser Gecko sich spätesten mit der Zucht verschiedener Farbvarianten bekannter Züchter wie Ron Tremper, Steve Sykes und Ray Roehner, an die Spitze der beliebtesten Terrarientiere weltweit gesetzt. Die Begeisterung für den Leopardgecko ist bei uns nach über 43 Jahren Erfahrung in der Reptilienhaltung ungebrochen.

Kleiner Gecko ganz groß, ist der Leopardgecko wohl der bekannteste Geckos weltweit. Im Terrarium millionenfach erfolgreich vermehrt, gibt es heute unzählige Farbmorphen. Also Farb und Zeichnungsvarianten die man durch Selektionszucht hervorgebracht hat. Selbstverständlich ist es heutzutage nicht mehr möglich alle Leopardgecko Farbmorphen an einem Ort anbieten zu können. Aber wir im Terraristikladen züchten jedes Jahr einige dieser schönen Leopardgeckos selber. Denn die Leidenschaft verlangt nach der eigenen Zucht, dieser sehr schönen handzahmen und auch für Terraristik-Einsteiger geeigneten Reptilien. Na ja, wir können einfach nicht anders.

So haben wir stets Gewissheit und Überblick über die genaue Genetik und Gesundheit der Tiere. Wir züchten bereits verschiedene Farbvarianten wie Black Nights, Tremper Albino als Giant Pastel, oder Bandits, W&Y, Bell Albinos, Tangerine, Sunglow oder Golden Candy Cane. Gerne verschaffen wir Ihnen einen Überblick zur Lebensweise und artgerechten Haltung dieser Geckos. Eine ausführliche Beratung rund um das Terrarium, Haltung, Ernährung, Aufzucht und Zucht der Leopardgeckos, erhalten Sie durch uns als Züchter direkt aus erster Hand.

Der Aufbau eines geeigneten Terrariums für Leopardgeckos und andere Terrarientiere kann sehr unterschiedlich sein, wir pauschalisieren dieses Thema keinesfalls und bevorzugen die individuelle Beratung. Die Lebensweise und das Verhalten des  Leopradgeckos (Eublepharis macularius) sind einfach faszinierend. Ein Video einer kleinen Auswahl unserer Leopardgeckos finden Sie hier auf YouTube.

Hier nochmal ein Paar weitere interessante Fakten zum Leopardgecko.

Der Leopardgecko ist wohl der bekannteste und im Terrarium am häufigsten anzutreffende Gecko. Mit den großen Augen und der faszinierenden Musterung mit teils spektakulären Farbvarianten zieht dieser attraktive Gecko jeden Reptilienlienbegeisterten in seinen Bann. Das ruhige und neugierige Wesen der Leopardgeckos lässt diese Reptilien sehr zahm werden. Wer sich ein Terrarium anschaffen möchte, für den sind Leopardgeckos als Bewohner die perfekte Wahl. Ideale Einsteigertiere für nahezu jede Altersgruppe. Erfahren Sie hier im Terraristikladen mehr über die Haltung und Pflege von Leopardgeckos sowie die artgerechte Einrichtung der Terrarien.


Was genau ist denn ein Leopardgecko überhaupt?
Leopardgeckos zählen zu der Familie der Gekkonidae. Neben dem dämmerungs- und nachtaktiven Leopardgecko sind auch tagaktive Geckos der Gattung Phelsuma unter den Terrarianern sehr begehrt. Geckos (Gekkonidae) gehören wiederum zu den Schuppenkriechtieren (Squamata), die eine der vier Großgruppen der Reptilien darstellen. Die Gruppe der Echsenartigen mit einer unvorstellbar großen Vielfalt von etwa 100 Gattungen und mit ca. 1.200 verschiedenen Arten. Geckos besiedeln die Erde seit etwa 50 Millionen Jahren. Im Regenwald, in der Wüste, nahezu perfekt passen sich diese Reptilien an die Gegebenheiten ihrer Lebensräume an.

Die Geschichte der Reptilien
Die Evolution der Geckos hat nach heutigem Wissensstand ihren Ursprung in Südostasien. Auch heute noch kommen hier die ursprünglichsten Vertreter dieser Echsengruppe vor. Ein Exemplar dieser Gattung der Leopardgeckos (Eublepharis) wurde 1827 wissenschaftlich durch den britischen Zoologen, John Edward Gray beschrieben. Leopardgeckos haben sich ebenfalls in Südostasien entwickelt. Von dort aus hat sich diese Echsenart von Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Irak, nach Syrien bis in die Türkei verbreitet.

Als Lebensraum bevorzugt der Leopardgecko halbtrockene bis trockene, steppenartige Gebiete. In tropischen und subtropischen Wüsten- Halbwüsten mit einem erdig-sandig, festem Untergrund anzutreffen. Gerne verstecken sich Leopardgeckos unter Steinen oder in Erdhöhlen. Im natürlichen Lebensraum finden Leopardgeckos im Sommer ein mäßig feuchtes und sehr heißes Klima vor, mit Tagestemperaturen bis zu 40°C. In den Wintermonaten sind die Geckos an ein eher trockenes und kühles Klima gut angepasst. Im Winter fallen die Temperaturen tagsüber unter 15°C. In der Nacht kommt es teilweise zu Frost, also Temperaturen von unter 0°.


Das Aussehen der Leopardgeckos
Der Leopardgecko trägt seinen Namen aufgrund seiner prägnanten Farbgebung. Die Grundfarbe mit den schwarzen Flecken erinnert an einen Leoparden. Je feuchter und dunkler der Lebensraum der Tiere ist desto dunkler ist ihre Färbung im natürlichen Vorkommen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an faszinierenden Zuchtformen, sodass der Leopardgecko heutzutage in hunderten Farbvarianten und Zeichnungen im Terrarium zu bewundern ist.

Der Leopardgecko wird in vier anerkannte Gattungen unterteilt.
• Eublepharis hardwickii
• Eublepharis macularius
• Eublepharis angramainyu
• Eublepharis turcmenicus

Der im Terrarium am häufigsten anzutreffende Leopardgecko ist der Eublepharis macularius.
Wie sieht der ursprüngliche Leopardgecko aus?
Die Wildform des Leopardgeckos wird bis zu 25 Zentimeter groß. Es gibt den Leopardgecko inzwischen auch als Giant oder Supergiant mit bis zu 40 cm Größe.


E. macularius besitzt einen walzenförmigen, gedrungenen Körper, der an der Oberseite leicht abgeflacht ist. Leopardgeckos haben einen eher bulligen Kopf mit auffallend großen, seitlich angeordneten Augen.

Die natürliche Augenfarbe des Leopardgeckos ist gelbraun bis gold, die Pupille lässt sich bis auf einen schmalen Spalt schließen. Mittlerweile gibt es diese Terrarientiere auch in sehr attraktiven Zuchtvarianten, den Morphen. Die Zeichnung kann so unterschiedlich sein wie man es sich nur vorstellen kann. Längststreifen, Punkte, Schnauzbärte die sogenannten Bandits. Mit farblich zweigeteilten Augen den sogenannten Snake Eyes, und in nahezu jeder erdenklichen Färbung, von Pech-schwarz – BlackNights, oder Orangefarbenen Tangerines. Verschiedene Albinos wie die bekannten Bell und Tremper Albinos aus den USA.

Die Haut von Leopardgeckos ist in der Regel mit sehr feinen Tuberkel- Schuppen bedeckt und fühlt sich daher leicht samtig an. Die äußere Haut wird durch regelmäßiges Häuten erneuert. Der längliche Schwanz dient den Geckos nicht nur als Nahrungsreserve in Form eines Fettspeicher, ebenfalls zur Bewegungskoordination beim Laufen, Klettern und Springen ist der Schwanz des Leopardgecko sehr hilfreich.

Leopardgeckos gehören zu den Lidgeckos (Eublepharidae), diesen Namen tragen sie aufgrund ihrer beweglichen Augenlider. Die Zehen der Lidgeckos enden in spitzen und gebogenen Krallen, die sie nicht einziehen können. Sie ermöglichen es den Geckos auch im festen Substrat zu graben und sich auf felsigem, steinigem Untergrund perfekt fortzubewegen. Leopardgeckos sind aufgrund ihrer Krallenzehen hervorragende Kletterer und schaffen es so auch auf nahezu jede Wurzel und Terrariumrückwand. So sind die Zehen der Taggeckos zum Beispiel an ihren Enden mit Haftlamellen ausgestattet. Taggeckos können selbst an glatten Flächen wie Glas klettern, was dem Leopardgecko nicht möglich ist..
Der Leopardgeckos kann bis zu 25 Jahre alt werden und ein Gewicht von rund 50 bis 75 Gramm erreichen. Giants und Supergiants auch über 120 Gramm.

Wie ist das Verhalten von Leopardgeckos?
Als Terrarienbewohner erfreut sich der Leopardgecko größter Beliebtheit. Was zum einen an seiner attraktiven Erscheinung, zum anderen an seinem freundlichem und bemerkenswert zutraulichen Wesen liegt. Wer sich einen Leopardgecko zulegt, wird erstaunt sein, wie zahm diese Echsenart ist. Leopardgeckos können gesellige Terrarientiere sein und lassen sich teils mit anderen Artgenossen gut vergesellschaften.  Aber Vorsicht! Männliche Leopardgeckos zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihr Terrarium gegenüber anderen Leopardgecko Männchen sehr agressiv. Aber auch das Weibchen kann durch eine Leopardgecko Männchen aktiv bedroht werden. Lassen Sie sich daher von uns perfekt beraten, wir finden für Sie die ideale Lösung.
Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv, kann aber auch am Tage bei einer Fütterung durchaus aus dem Schlaf geweckt werden. Kaum ist jedoch die Terrariumbeleuchtung erloschen werden Leopardgeckos richtig munter. Sie kommen dann aus ihrem Versteck, wo sie durchaus die meiste Zeit des Tages zurückgezogen ruhen. Nachts durchstreifen Leopardgeckos ihr Terrarium auf der Suche nach etwas Fressbarem oder um Ihren Lebensraum komplett zu erkunden. Dabei sind Leopardgeckos recht kletterfreudig, jeder Kaktus und Wurzel ist neben der Terrarienrückwand eine willkommene Abwechselung.
Im natürlichen Verbreitungsgebiet hält sich der nachtaktive Leopardgecko in Erdhöhlen, Felsspalten und unter Steinen auf. Teilweise graben Leopardgeckos tiefe Gänge als Verstecke in den Boden.

 

Eine Winterruhe, ja oder nein?
Anders als viele Amphibien oder Schlangen, die in eine Kältestarre fallen oder einige Säugetiere, die einen Winterschlaf halten, macht der Leopardgecko eine Winterruhe. Das ist ein garvierender Unterschied. In diesem Zeitraum von zwei bis drei Monaten zeigt der Leopardgecko eine stark verringerte Aktivität. Wobei der Stoffwechsel deutlich heruntergefahren und das Fressen eingestellt wird, denn bei niedrigen Temperaturen kann der Gecko nicht Verdauen! So nimmt er lediglich hin und wieder Wasser auf, am liebsten in Tropfenform. In der Natur wird Wasser nur in Form von Kondenswasser oder Tau aufgenommen.
Winterruhe – warum? Solch eine Ruhephase fördert die Gesundheit  und stellt zudem einen positiven Auslöser für das Fortpflanzungsverhalten dar.

Eine Winterruhe muss nicht zwangsläufig sein, sie entspricht aber dem natürlichen Bedürfnis der Leopardgeckos, sprechen Sie mit uns gerne über dieses Thema. Um Ihren Terrarientieren die Winterruhe zu ermöglichen, reduzieren Sie die Temperatur im Terrarium langsam bis diese nachts bis auf 10 bis 15°C und tagsüber bei 16 bis 19°C abfällt. Wer die Möglichkeit besitzt kann das Terrarium einfach in einen kühlen Raum der Wohnung stellen. Innerhalb dieser Zeit wird die Fütterung eingestellt und die Beleuchtung langsam auf maximal eine Stunde am Tag reduziert.

Am Ende der Ruhephase sollte die Temperatur im Terrarium innerhalb von wenigen Wochen langsam wieder erhöht werden, fahren Sie dazu die Beleuchtung langsam wieder hoch. Für diese Ruhephase eignen sich am besten die hierzulande kältesten Monate, Januar bis März.

Was ist bei der Haltung der Leopardgeckos zu beachten?
Leopardgeckos sind sehr unkompliziert in der Haltung und Pflege. Sie benötigen tagsüber eine Temperatur von 28 bis Lokal  35°C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 35 bis 50%. Nachts sollte die Temperatur etwa 18° 20°C betragen und die Luftfeuchtigkeit bei 50 bis 70% liegen. Wir gewährleisten gerne feuchte Rückzugsmöglichkeiten in einer Wetbox, so können Ihre Leopardgeckos das perfekte Klima selber regulieren. Diese Höhlen finden Sie ebenfalls hier im Shop. Wetboxen werden von Weibchen gern auch für die Eiablage und als Brutplatz genutzt. Legen Sie die Höhlen einfach mit feuchtem Sphagnum Moos aus.

Am besten halten Sie einen Leopardgecko im Terrarium. Gerade für Einsteiger halten wir das für die beste Lösung.
Beabsichtigen Sie ein jedoch neues Tier in eine bestehende Gruppe zu integrieren? Dann sollten Sie den Neuling zunächst einzeln halten und so sicherstellen das der Gecko o.k. ist. Bevor Sie den neuen Gecko in die Gruppe einbringen dekorieren Sie das Terrarium um.

Welches Terrarium für Ihren Leopardgecko?
Der Leopardgecko benötigt ein Trockenterrarium, ein handelsübliches Wüstenterrarium, dass für bodenbewohnende Arten geeignet ist.

Einrichtung des Terrarium
Leopardgeckos sind sehr anpassungsfähige Tiere, die kaum Ansprüche an ihr Terrarium- Umgebung stellen. Als Bodenbewohner spielt der Bodengrund jedoch eine wichtige Rolle. Leopardgeckos benötigen einen festen, durch diverse Terrariendekoration und Versteckmöglichkeiten belebten Bodengrund. Ideal ist ein Lehm-Sand-Gemisch, dass mit einigen Steinen durchzogen ist. Hier bei uns im Shop können Sie bereits fertige Sand-Lehm-Mischungen kaufen. So lässt sich dann eine Bodengrund zwischen drei und zehn Zentimetern auftragen. Sie dürfen auch eine richtige Landschaft inklusive Höhlen modellieren. Achten Sie jedoch darauf das die Höhlen gut einsehbar bleiben. Lassen Sie Ihrer Kreativität gerne freien Lauf. hre Leopardgeckos werden es Ihnen danken.

Klettermöglichkeiten, künstliche Kakteen und zahlreiche Versteckplätze müssen auf jeden Fall im Terrarium vorhanden sein. Geeignete Höhlen finden Sie hier im Shop. Auch Höhlen aus Kork, Rinde, Savannenholz oder Mopani-Wurzel können genutzt werden.

Die Terrarientechnik
Leopardgeckos benötigen einen Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Möglichkeit, ihre Vorzugstemperatur zu erreichen. Daher empfehlen wir Zeitschaltuhren, um die Heizung sowie die Beleuchtung zu regulieren. Ebenfalls lasse sich so Jahresabläufe auf diese Weise simulieren. Als nachtaktive Tiere, wärmen sich die Leopardgeckos in der freien Natur in der Dämmerung auf den noch warmen Steinen auf. Eine Bodenheizung oder ein Heizstein im Terrarium ist daher durchaus geeignet

Worauf bei der Pflege zu achten ist?
Hygiene im Terrarium ist entscheident für die Gesundheit Ihrer Leopardgeckos. Zu den täglich anfallenden Pflegearbeiten gehört das Entfernen von Kot. Ebenfalls steht das Entfernen von Futtertieren und deren Überreste an.

Leopardgecko Ernährung
Was frisst ein Leopardgecko eigentlich gerne? Leopardgeckos sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von unseren lebenden Futtertieren wie Heuschrecken, Schaben, Grillen, Mehlwürmern und Heimchen. Ausgewachsene Leopardgeckos erhalten zur Mahlzeit etwa zwei bis vier Futtertiere, jedoch wird ca. 15 Minuten lang Futter gereicht. Wir geben dazu immer Supplement. Jungtiere benötigen täglich Futter für ein gesundes Wachstum. Lassen Sie sich von selbsternannten Fachtierärzten keinen Bären aufbinden! Als Ergänzung müssen Mineralstoffe und Vitaminpulver zugeführt werden.





 

Der Leopardgecko gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung. So hat dieser Gecko sich spätesten mit der Zucht verschiedener Farbvarianten bekannter... mehr erfahren »
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Leopardgeckos

Der Leopardgecko gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung. So hat dieser Gecko sich spätesten mit der Zucht verschiedener Farbvarianten bekannter Züchter wie Ron Tremper, Steve Sykes und Ray Roehner, an die Spitze der beliebtesten Terrarientiere weltweit gesetzt. Die Begeisterung für den Leopardgecko ist bei uns nach über 43 Jahren Erfahrung in der Reptilienhaltung ungebrochen.

Kleiner Gecko ganz groß, ist der Leopardgecko wohl der bekannteste Geckos weltweit. Im Terrarium millionenfach erfolgreich vermehrt, gibt es heute unzählige Farbmorphen. Also Farb und Zeichnungsvarianten die man durch Selektionszucht hervorgebracht hat. Selbstverständlich ist es heutzutage nicht mehr möglich alle Leopardgecko Farbmorphen an einem Ort anbieten zu können. Aber wir im Terraristikladen züchten jedes Jahr einige dieser schönen Leopardgeckos selber. Denn die Leidenschaft verlangt nach der eigenen Zucht, dieser sehr schönen handzahmen und auch für Terraristik-Einsteiger geeigneten Reptilien. Na ja, wir können einfach nicht anders.

So haben wir stets Gewissheit und Überblick über die genaue Genetik und Gesundheit der Tiere. Wir züchten bereits verschiedene Farbvarianten wie Black Nights, Tremper Albino als Giant Pastel, oder Bandits, W&Y, Bell Albinos, Tangerine, Sunglow oder Golden Candy Cane. Gerne verschaffen wir Ihnen einen Überblick zur Lebensweise und artgerechten Haltung dieser Geckos. Eine ausführliche Beratung rund um das Terrarium, Haltung, Ernährung, Aufzucht und Zucht der Leopardgeckos, erhalten Sie durch uns als Züchter direkt aus erster Hand.

Der Aufbau eines geeigneten Terrariums für Leopardgeckos und andere Terrarientiere kann sehr unterschiedlich sein, wir pauschalisieren dieses Thema keinesfalls und bevorzugen die individuelle Beratung. Die Lebensweise und das Verhalten des  Leopradgeckos (Eublepharis macularius) sind einfach faszinierend. Ein Video einer kleinen Auswahl unserer Leopardgeckos finden Sie hier auf YouTube.

Hier nochmal ein Paar weitere interessante Fakten zum Leopardgecko.

Der Leopardgecko ist wohl der bekannteste und im Terrarium am häufigsten anzutreffende Gecko. Mit den großen Augen und der faszinierenden Musterung mit teils spektakulären Farbvarianten zieht dieser attraktive Gecko jeden Reptilienlienbegeisterten in seinen Bann. Das ruhige und neugierige Wesen der Leopardgeckos lässt diese Reptilien sehr zahm werden. Wer sich ein Terrarium anschaffen möchte, für den sind Leopardgeckos als Bewohner die perfekte Wahl. Ideale Einsteigertiere für nahezu jede Altersgruppe. Erfahren Sie hier im Terraristikladen mehr über die Haltung und Pflege von Leopardgeckos sowie die artgerechte Einrichtung der Terrarien.


Was genau ist denn ein Leopardgecko überhaupt?
Leopardgeckos zählen zu der Familie der Gekkonidae. Neben dem dämmerungs- und nachtaktiven Leopardgecko sind auch tagaktive Geckos der Gattung Phelsuma unter den Terrarianern sehr begehrt. Geckos (Gekkonidae) gehören wiederum zu den Schuppenkriechtieren (Squamata), die eine der vier Großgruppen der Reptilien darstellen. Die Gruppe der Echsenartigen mit einer unvorstellbar großen Vielfalt von etwa 100 Gattungen und mit ca. 1.200 verschiedenen Arten. Geckos besiedeln die Erde seit etwa 50 Millionen Jahren. Im Regenwald, in der Wüste, nahezu perfekt passen sich diese Reptilien an die Gegebenheiten ihrer Lebensräume an.

Die Geschichte der Reptilien
Die Evolution der Geckos hat nach heutigem Wissensstand ihren Ursprung in Südostasien. Auch heute noch kommen hier die ursprünglichsten Vertreter dieser Echsengruppe vor. Ein Exemplar dieser Gattung der Leopardgeckos (Eublepharis) wurde 1827 wissenschaftlich durch den britischen Zoologen, John Edward Gray beschrieben. Leopardgeckos haben sich ebenfalls in Südostasien entwickelt. Von dort aus hat sich diese Echsenart von Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Irak, nach Syrien bis in die Türkei verbreitet.

Als Lebensraum bevorzugt der Leopardgecko halbtrockene bis trockene, steppenartige Gebiete. In tropischen und subtropischen Wüsten- Halbwüsten mit einem erdig-sandig, festem Untergrund anzutreffen. Gerne verstecken sich Leopardgeckos unter Steinen oder in Erdhöhlen. Im natürlichen Lebensraum finden Leopardgeckos im Sommer ein mäßig feuchtes und sehr heißes Klima vor, mit Tagestemperaturen bis zu 40°C. In den Wintermonaten sind die Geckos an ein eher trockenes und kühles Klima gut angepasst. Im Winter fallen die Temperaturen tagsüber unter 15°C. In der Nacht kommt es teilweise zu Frost, also Temperaturen von unter 0°.


Das Aussehen der Leopardgeckos
Der Leopardgecko trägt seinen Namen aufgrund seiner prägnanten Farbgebung. Die Grundfarbe mit den schwarzen Flecken erinnert an einen Leoparden. Je feuchter und dunkler der Lebensraum der Tiere ist desto dunkler ist ihre Färbung im natürlichen Vorkommen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an faszinierenden Zuchtformen, sodass der Leopardgecko heutzutage in hunderten Farbvarianten und Zeichnungen im Terrarium zu bewundern ist.

Der Leopardgecko wird in vier anerkannte Gattungen unterteilt.
• Eublepharis hardwickii
• Eublepharis macularius
• Eublepharis angramainyu
• Eublepharis turcmenicus

Der im Terrarium am häufigsten anzutreffende Leopardgecko ist der Eublepharis macularius.
Wie sieht der ursprüngliche Leopardgecko aus?
Die Wildform des Leopardgeckos wird bis zu 25 Zentimeter groß. Es gibt den Leopardgecko inzwischen auch als Giant oder Supergiant mit bis zu 40 cm Größe.


E. macularius besitzt einen walzenförmigen, gedrungenen Körper, der an der Oberseite leicht abgeflacht ist. Leopardgeckos haben einen eher bulligen Kopf mit auffallend großen, seitlich angeordneten Augen.

Die natürliche Augenfarbe des Leopardgeckos ist gelbraun bis gold, die Pupille lässt sich bis auf einen schmalen Spalt schließen. Mittlerweile gibt es diese Terrarientiere auch in sehr attraktiven Zuchtvarianten, den Morphen. Die Zeichnung kann so unterschiedlich sein wie man es sich nur vorstellen kann. Längststreifen, Punkte, Schnauzbärte die sogenannten Bandits. Mit farblich zweigeteilten Augen den sogenannten Snake Eyes, und in nahezu jeder erdenklichen Färbung, von Pech-schwarz – BlackNights, oder Orangefarbenen Tangerines. Verschiedene Albinos wie die bekannten Bell und Tremper Albinos aus den USA.

Die Haut von Leopardgeckos ist in der Regel mit sehr feinen Tuberkel- Schuppen bedeckt und fühlt sich daher leicht samtig an. Die äußere Haut wird durch regelmäßiges Häuten erneuert. Der längliche Schwanz dient den Geckos nicht nur als Nahrungsreserve in Form eines Fettspeicher, ebenfalls zur Bewegungskoordination beim Laufen, Klettern und Springen ist der Schwanz des Leopardgecko sehr hilfreich.

Leopardgeckos gehören zu den Lidgeckos (Eublepharidae), diesen Namen tragen sie aufgrund ihrer beweglichen Augenlider. Die Zehen der Lidgeckos enden in spitzen und gebogenen Krallen, die sie nicht einziehen können. Sie ermöglichen es den Geckos auch im festen Substrat zu graben und sich auf felsigem, steinigem Untergrund perfekt fortzubewegen. Leopardgeckos sind aufgrund ihrer Krallenzehen hervorragende Kletterer und schaffen es so auch auf nahezu jede Wurzel und Terrariumrückwand. So sind die Zehen der Taggeckos zum Beispiel an ihren Enden mit Haftlamellen ausgestattet. Taggeckos können selbst an glatten Flächen wie Glas klettern, was dem Leopardgecko nicht möglich ist..
Der Leopardgeckos kann bis zu 25 Jahre alt werden und ein Gewicht von rund 50 bis 75 Gramm erreichen. Giants und Supergiants auch über 120 Gramm.

Wie ist das Verhalten von Leopardgeckos?
Als Terrarienbewohner erfreut sich der Leopardgecko größter Beliebtheit. Was zum einen an seiner attraktiven Erscheinung, zum anderen an seinem freundlichem und bemerkenswert zutraulichen Wesen liegt. Wer sich einen Leopardgecko zulegt, wird erstaunt sein, wie zahm diese Echsenart ist. Leopardgeckos können gesellige Terrarientiere sein und lassen sich teils mit anderen Artgenossen gut vergesellschaften.  Aber Vorsicht! Männliche Leopardgeckos zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihr Terrarium gegenüber anderen Leopardgecko Männchen sehr agressiv. Aber auch das Weibchen kann durch eine Leopardgecko Männchen aktiv bedroht werden. Lassen Sie sich daher von uns perfekt beraten, wir finden für Sie die ideale Lösung.
Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv, kann aber auch am Tage bei einer Fütterung durchaus aus dem Schlaf geweckt werden. Kaum ist jedoch die Terrariumbeleuchtung erloschen werden Leopardgeckos richtig munter. Sie kommen dann aus ihrem Versteck, wo sie durchaus die meiste Zeit des Tages zurückgezogen ruhen. Nachts durchstreifen Leopardgeckos ihr Terrarium auf der Suche nach etwas Fressbarem oder um Ihren Lebensraum komplett zu erkunden. Dabei sind Leopardgeckos recht kletterfreudig, jeder Kaktus und Wurzel ist neben der Terrarienrückwand eine willkommene Abwechselung.
Im natürlichen Verbreitungsgebiet hält sich der nachtaktive Leopardgecko in Erdhöhlen, Felsspalten und unter Steinen auf. Teilweise graben Leopardgeckos tiefe Gänge als Verstecke in den Boden.

 

Eine Winterruhe, ja oder nein?
Anders als viele Amphibien oder Schlangen, die in eine Kältestarre fallen oder einige Säugetiere, die einen Winterschlaf halten, macht der Leopardgecko eine Winterruhe. Das ist ein garvierender Unterschied. In diesem Zeitraum von zwei bis drei Monaten zeigt der Leopardgecko eine stark verringerte Aktivität. Wobei der Stoffwechsel deutlich heruntergefahren und das Fressen eingestellt wird, denn bei niedrigen Temperaturen kann der Gecko nicht Verdauen! So nimmt er lediglich hin und wieder Wasser auf, am liebsten in Tropfenform. In der Natur wird Wasser nur in Form von Kondenswasser oder Tau aufgenommen.
Winterruhe – warum? Solch eine Ruhephase fördert die Gesundheit  und stellt zudem einen positiven Auslöser für das Fortpflanzungsverhalten dar.

Eine Winterruhe muss nicht zwangsläufig sein, sie entspricht aber dem natürlichen Bedürfnis der Leopardgeckos, sprechen Sie mit uns gerne über dieses Thema. Um Ihren Terrarientieren die Winterruhe zu ermöglichen, reduzieren Sie die Temperatur im Terrarium langsam bis diese nachts bis auf 10 bis 15°C und tagsüber bei 16 bis 19°C abfällt. Wer die Möglichkeit besitzt kann das Terrarium einfach in einen kühlen Raum der Wohnung stellen. Innerhalb dieser Zeit wird die Fütterung eingestellt und die Beleuchtung langsam auf maximal eine Stunde am Tag reduziert.

Am Ende der Ruhephase sollte die Temperatur im Terrarium innerhalb von wenigen Wochen langsam wieder erhöht werden, fahren Sie dazu die Beleuchtung langsam wieder hoch. Für diese Ruhephase eignen sich am besten die hierzulande kältesten Monate, Januar bis März.

Was ist bei der Haltung der Leopardgeckos zu beachten?
Leopardgeckos sind sehr unkompliziert in der Haltung und Pflege. Sie benötigen tagsüber eine Temperatur von 28 bis Lokal  35°C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 35 bis 50%. Nachts sollte die Temperatur etwa 18° 20°C betragen und die Luftfeuchtigkeit bei 50 bis 70% liegen. Wir gewährleisten gerne feuchte Rückzugsmöglichkeiten in einer Wetbox, so können Ihre Leopardgeckos das perfekte Klima selber regulieren. Diese Höhlen finden Sie ebenfalls hier im Shop. Wetboxen werden von Weibchen gern auch für die Eiablage und als Brutplatz genutzt. Legen Sie die Höhlen einfach mit feuchtem Sphagnum Moos aus.

Am besten halten Sie einen Leopardgecko im Terrarium. Gerade für Einsteiger halten wir das für die beste Lösung.
Beabsichtigen Sie ein jedoch neues Tier in eine bestehende Gruppe zu integrieren? Dann sollten Sie den Neuling zunächst einzeln halten und so sicherstellen das der Gecko o.k. ist. Bevor Sie den neuen Gecko in die Gruppe einbringen dekorieren Sie das Terrarium um.

Welches Terrarium für Ihren Leopardgecko?
Der Leopardgecko benötigt ein Trockenterrarium, ein handelsübliches Wüstenterrarium, dass für bodenbewohnende Arten geeignet ist.

Einrichtung des Terrarium
Leopardgeckos sind sehr anpassungsfähige Tiere, die kaum Ansprüche an ihr Terrarium- Umgebung stellen. Als Bodenbewohner spielt der Bodengrund jedoch eine wichtige Rolle. Leopardgeckos benötigen einen festen, durch diverse Terrariendekoration und Versteckmöglichkeiten belebten Bodengrund. Ideal ist ein Lehm-Sand-Gemisch, dass mit einigen Steinen durchzogen ist. Hier bei uns im Shop können Sie bereits fertige Sand-Lehm-Mischungen kaufen. So lässt sich dann eine Bodengrund zwischen drei und zehn Zentimetern auftragen. Sie dürfen auch eine richtige Landschaft inklusive Höhlen modellieren. Achten Sie jedoch darauf das die Höhlen gut einsehbar bleiben. Lassen Sie Ihrer Kreativität gerne freien Lauf. hre Leopardgeckos werden es Ihnen danken.

Klettermöglichkeiten, künstliche Kakteen und zahlreiche Versteckplätze müssen auf jeden Fall im Terrarium vorhanden sein. Geeignete Höhlen finden Sie hier im Shop. Auch Höhlen aus Kork, Rinde, Savannenholz oder Mopani-Wurzel können genutzt werden.

Die Terrarientechnik
Leopardgeckos benötigen einen Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Möglichkeit, ihre Vorzugstemperatur zu erreichen. Daher empfehlen wir Zeitschaltuhren, um die Heizung sowie die Beleuchtung zu regulieren. Ebenfalls lasse sich so Jahresabläufe auf diese Weise simulieren. Als nachtaktive Tiere, wärmen sich die Leopardgeckos in der freien Natur in der Dämmerung auf den noch warmen Steinen auf. Eine Bodenheizung oder ein Heizstein im Terrarium ist daher durchaus geeignet

Worauf bei der Pflege zu achten ist?
Hygiene im Terrarium ist entscheident für die Gesundheit Ihrer Leopardgeckos. Zu den täglich anfallenden Pflegearbeiten gehört das Entfernen von Kot. Ebenfalls steht das Entfernen von Futtertieren und deren Überreste an.

Leopardgecko Ernährung
Was frisst ein Leopardgecko eigentlich gerne? Leopardgeckos sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von unseren lebenden Futtertieren wie Heuschrecken, Schaben, Grillen, Mehlwürmern und Heimchen. Ausgewachsene Leopardgeckos erhalten zur Mahlzeit etwa zwei bis vier Futtertiere, jedoch wird ca. 15 Minuten lang Futter gereicht. Wir geben dazu immer Supplement. Jungtiere benötigen täglich Futter für ein gesundes Wachstum. Lassen Sie sich von selbsternannten Fachtierärzten keinen Bären aufbinden! Als Ergänzung müssen Mineralstoffe und Vitaminpulver zugeführt werden.





 

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