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Leopardgeckos

Der Leopardgecko ist sehr beliebt und gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung. Er besticht durch sein freundliches und bemerkenswert zutrauliches Wesen. Wer sich einen Leopardgecko zulegt und ein wenig Geduld hat, wird erstaunt sein, wie zahm diese Echsenart werden kann. Des Weiteren überzeugt der Leopardgecko natürlich mit seiner attraktiven Erscheinung: eine faszinierende Musterung, die an das Raubtier erinnert, und das in unzähligen Farbvarianten. Die Haltung von Leopardgeckos im heimischen Terrarium ist zudem recht unkompliziert und gut für Einsteiger und nahezu jede Altersgruppe geeignet.

Leopardgecko-Zucht
Terrarienhaltung und Pflege von Leopardgeckos
Lebensweise und Verhalten von Leopardgeckos
Fakten zum Leopardgecko

Leopardgecko-Zucht

Die Zucht von Leopardgeckos ist äußerst interessant und die Begeisterung für das Reptil ungebrochen. Daher ist es kein Wunder, dass sich der Leopardgecko an die Spitze der beliebtesten Terrarientiere weltweit gesetzt hat.

Bei der Vermehrung entstehen zahlreiche sogenannte Farbmorphen, sprich Leopardgeckos in den unterschiedlichsten Farbgebungen und Musterungen. Das Wort Morphen lässt sich vom lateinischen Wort Metamorphose ableiten und steht für Verwandlung oder Formwechsel.

Zu den bekanntesten Züchtern von Leopardgeckos zählen Ron Tremper (Texas, USA), Steve Sykes (Kalifornien, USA) und Ray Roehner (USA), der der Autor des Buchs „The Leopard Gecko Advisor“ ist. In Deutschland werden Leopardgeckos unter anderem von Frank Hamacher vom Terraristikladen erfolgreich gezüchtet.

Leopardgecko-Zucht vom Terraristikladen

Die Leopardgecko-Zucht vom Terraristikladen existiert seit mehreren Jahrzehnten. Jedes Jahr züchten wir verschiedene Morphen. Die Leidenschaft verlangt schlichtweg nach einer eigenen Zucht dieses wunderschönen und handzahmen Reptils. Bei unserer Leopardgecko Zucht steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Genetik und Gesundheit der Tiere steht an oberster Stelle und wird gewissenhaft im Auge behalten.

Farbmorphen vom Terraristikladen

Es gibt mittlerweile unzählige Farbmorphen des Leopardgeckos. Folgende Varianten finden Sie in unserer Zucht – den „Frank’s Originals“:

  • Black Night
  • Tremper Albino
  • Bandits
  • W&Y
  • Bell Albinos
  • Tangerine
  • Sunglow
  • Golden Candy Cane
  • uvm.

Hier finden Sie ein Video von unseren Leopardgeckos.

Leopardgeckos: Terrarienhaltung und Pflege

Leopardgeckos sind unkompliziert in der Haltung und Pflege. Daher erfreut sich der Leopardgecko als Terrarienbewohner größter Beliebtheit. Die artgerechte Haltung von Leopardgeckos lässt sich im Terrarium gut umsetzen und eignet sich somit auch für Terraristik-Einsteiger. Der Leopardgecko benötigt ein Trockenterrarium beziehungsweise handelsübliches Wüstenterrarium, das für bodenbewohnende Arten geeignet ist.

Terrarientechnik beim Leopardgecko

Eine gut funktionierende Terrarientechnik ist für die artgerechte Haltung des Leopardgeckos entscheidend. Leopardgeckos benötigen einen Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Möglichkeit, ihre Vorzugstemperatur zu erreichen. Sinnvoll sind daher Zeitschaltuhren, die die Heizung sowie die Beleuchtung regulieren. Als nachtaktive Tiere wärmen sich die Leopardgeckos in der freien Natur in der Dämmerung auf den noch warmen Steinen auf. Wir empfehlen daher eine Bodenheizung oder einen Heizstein im Terrarium zu platzieren.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe bei der Terrarientechnik benötigen.

Klima für das Leopardgecko-Terrarium

Das optimale Klima für das Leopardgecko-Terrarium beträgt tagsüber ca. 28° Celsius, lokal bis zu 35° Celsius, mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 50%. Nachts sollte die Temperatur auf 18° bis 20° Celsius gesenkt und die Luftfeuchtigkeit auf 50 bis 70% erhöht werden.

Wir empfehlen, dem Leopardgecko einen feuchten Rückzugsort in Form einer Wetbox anzubieten. In einer Wetbox findet der Leopardgecko das perfekte Klima vor, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Übrigens nutzen Leopardgecko Weibchen häufig Wetboxen für die Eiablage und als Brutplatz.

Einrichtung des Leopardgecko-Terrariums

Als Bodenbewohner spielt der Untergrund im Terrarium eine entscheidende Rolle. Leopardgeckos benötigen einen festen, durch Steine, Versteckmöglichkeiten und diverse Terrariendekorationen belebten Bodengrund. Ideal ist ein Lehm-Sand-Gemisch, sodass der Leopardgecko graben sowie Höhlen und Tunnel bauen kann. Der Untergrund sollte zwischen drei und zehn Zentimetern aufgetragen werden. Wir empfehlen die Verwendung folgender Mengen des Lehm-Sand-Gemisches für das Leopardgecko-Terrarium:

  • 20 Kg für 80x40x50 cm
  • 35 Kg für 100x50x50 cm
  • 60 Kg für 120x60x60 cm

Da der Leopardgecko gerne klettert, sollten Klettermöglichkeiten wie beispielsweise (künstliche) Kakteen angeboten werden. Ebenfalls sollte es mehrere Versteckplätze geben. Seien Sie kreativ und gestalten Sie das Leopardgecko-Terrarium mit Höhlen aus Kork, Rinde, Savannenholz oder Mopani-Wurzel.

Wir stehen Ihnen gerne beratend bei der Gestaltung des Terrariums zur Seite.

Terrariumgröße für Leopardgeckos

Die Mindestanforderung zur Unterbringung beziehungsweise Haltung von Leopardgeckos vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beträgt: Gesamtlänge des Tieres 4x3x2 = Länge x Tiefe x Höhe / Terrarium.

Hier finden Sie die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Leopardgecko-Terrarium: Reinigung und Pflege

Die Reinigung des Leopardgecko-Terrariums ist überschaubar, sollte aber ernst genommen werden, da die Hygiene im Terrarium entscheidend für die Gesundheit Ihres Leopardgeckos ist. Zu den täglich anfallenden Pflegearbeiten gehört das Entfernen von Kot sowie die Überreste der Futtertiere.

Einmal im Jahr oder je nach Verschmutzungsgrad sollte der Untergrund ausgetauscht und das gesamte Terrarium einer Grundreinigung unterzogen werden. Künstliche Pflanzen und Dekoartikel sollten abgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden, die Scheiben sollten mit einem Terrarienreiniger gesäubert werden.

Lebensweise und Verhalten von Leopardgeckos

Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv, können durchaus aber auch mal am Tag für eine Fütterung aus dem Schlaf geweckt werden. Kaum ist die Terrarienbeleuchtung erloschen, werden Leopardgeckos richtig munter. Sie kommen aus ihrem Versteck, wo sie die meiste Zeit des Tages zurückgezogen ruhen. Nachts durchstreift der Leopardgecko dann sein Revier auf der Suche nach etwas Fressbarem.

Leopardgeckos leben in der freien Wildbahn als Einzelgänger. Dementsprechend ist eine Einzelhaltung im Terrarium sinnvoll und überhaupt nicht abwegig. Sollten Sie jedoch beabsichtigen, mehrere Leopardgeckos zu halten, dann ist es wichtig, ein entsprechend größeres Terrarium zu wählen.

Leopardgeckos sind aufgrund ihrer Krallenzehen sehr kletterfreudig. Kakteen, Wurzeln und Dekoartikel sind neben der Terrarien Rückwand eine willkommene Abwechslung. Im natürlichen Verbreitungsgebiet hält sich der Leopardgecko in Erdhöhlen, Felsspalten und unter Steinen auf. Teilweise graben Leopardgeckos tiefe Gänge als Verstecke in den Boden, weshalb Sie auf ein Lehm-Sand-Gemisch im Terrarium setzen sollten.

Ernährung von Leopardgeckos

Leopardgeckos sind Insektenfresser und ernähren sich überwiegend von lebenden Futtertieren. Besonders beliebt sind Heuschrecken, Schaben, Grillen, Mehlwürmer und Heimchen. Eine ausgewogene Ernährung ist empfehlenswert. Ausgewachsene Leopardgeckos sollten etwa zwei bis vier Futtertiere pro Fütterung erhalten. Das Futter sollte ca. 15 Minuten lang Futter gereicht werden.

Vitamine und Mineralstoffe

Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Leopardgecko Vitamine und Mineralstoffe reichen. Am besten eignet sich Pulver, in dem Sie die befeuchteten Futtertiere wenden. Insbesondere Jungtiere sollten täglich Futter mit Supplementen für ein gesundes Wachstum erhalten.

Wasserzufuhr

Leopardgeckos brauchen täglich frisches Wasser. Sie können Wasser in einer Trinkschale anbieten, diese sollte jedoch täglich abgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Eine andere Option ist es, morgens und abends das Terrarium mit Wasser einzusprühen. Das erinnert an die natürlichen Lebensbedingungen des Leopardgeckos. In der Natur nehmen Leopardgeckos Wasser in Form von Kondenswasser oder Tau auf.

Die Winterruhe beim Leopardgecko

Der Leopardgecko hält eine sogenannte Winterruhe. Dabei verfällt er aber nicht, wie viele Amphibien oder Schlangen, in eine Kältestarre oder hält wie einige Säugetiere einen Winterschlaf. Während der Winterruhe, die in der Regel von November bis Februar andauert, zeigt der Leopardgecko eine stark verringerte Aktivität: Der Stoffwechsel wird deutlich heruntergefahren und das Fressen nahezu eingestellt. Der Leopardgecko nimmt in dieser Zeit weiterhin Wasser zu sich.

Umsetzung der Winterruhe im Terrarium

Um Ihrem Leopardgecko im Terrarium die Winterruhe zu ermöglichen, sollten Sie die Temperatur über ein paar Wochen stetig reduzieren. Nachts sollte diese während der Winterruhe zwischen 10 und 15° Celsius, tagsüber zwischen 16 und 19° Celsius liegen. Die Beleuchtung sollte nach und nach auf maximal eine Stunde heruntergefahren werden. Die Fütterung wird vollständig eingestellt. Am Ende der Ruhephase sollte die Temperatur und Beleuchtung im Terrarium innerhalb von wenigen Wochen langsam wieder erhöht werden.

Gerne stehen wir Ihnen beratend mit Tipps und Tricks zur Seite.

Hintergrund der Winterruhe

Die Ruhephase ist bei Leopardgeckos intuitiv, wie ein inneres Barometer. Sie fördert die Gesundheit des Tieres und ist sehr wichtig für die Reproduktion. Sollten Sie mehrere Geckos haben und diese vermehren wollen, ist die Winterruhe essenziell für das Fortpflanzungsverhalten. Falls Sie nur einen Leopardgecko halten, dann ist die Winterruhe nicht zwangsläufig notwendig.

Vergesellschaftung von Leopardgeckos

Die Vergesellschaftung von Leopardgeckos verläuft nicht immer problemlos. Leopardgeckos können zwar gesellige Terrarientiere sein und lassen sich teils mit anderen Artgenossen gut vergesellschaften. In der Natur sind sie jedoch eher als Einzelgänger unterwegs.

Männliche Leopardgeckos zeigen häufig ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihr Terrarium gegenüber anderen Leopardgecko Männchen. Auch das Weibchen kann durch ein Leopardgecko Männchen aktiv bedroht werden. Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Leopardgecko mit einem anderen Leopardgecko kompatibel ist.

Gerne beraten wie Sie, wie die beste, individuelle Lösung bei Ihnen aussehen könnte.

Fakten zum Leopardgecko

Der Leopardgecko wird bis zu 25 Zentimeter groß und kann ein Gewicht von 50 bis 75 Gramm erreichen. Inzwischen gibt es Leopardgeckos auch als Giant oder Supergiant, die eine Größe von bis zu 40 cm haben und über 120 Gramm wiegen können. Der Leopardgeckos kann in Gefangenschaft bis zu 25 Jahre alt werden.

Das Aussehen vom Leopardgecko

Das Aussehen des Leopardgeckos ist faszinierend und zieht schnell jeden Reptilienliebhaber*in in seinen Bann. Insbesondere die unzähligen Farbvarianten, die sogenannten Farbmorphen, die von gelb, orange-rot bis hin zu schwarz und weiß reichen, begeistern viele. In der Wildnis ist die Färbung des Leopardgeckos je dunkler desto feuchter der Lebensraum des Tieres ist.

Körper des Leopardgeckos

Der Leopardgecko besitzt einen walzenförmigen, gedrungenen Körper, der an der Oberseite leicht abgeflacht ist. Er hat einen bulligen Kopf mit auffallend großen, seitlich angeordneten Augen. Der längliche Schwanz dient nicht nur als Nahrungsreserve in Form eines Fettspeichers, sondern hilft auch bei der Koordination beim Laufen, Klettern und Springen.

Die Zehen des Leopardgeckos enden in spitzen, gebogenen Krallen, die nicht eingezogen werden können. Sie ermöglichen es dem Leopardgecko in festem Substrat zu graben und sich auf felsigem, steinigem Untergrund perfekt fortzubewegen. Aufgrund seiner Krallenzehen sind Leopardgeckos somit hervorragende Kletterer.

Farbe und Musterung

Die natürliche Augenfarbe des Leopardgeckos ist gelbraun bis gold, die Pupille lässt sich bis auf einen schmalen Spalt schließen. Die dunklen Flecken, teils auch Längsstreifen auf seinem Rücken lassen an den Leoparden erinnern, dem er auch seinen Namen verdankt. Die Haut des Leopardgeckos ist in der Regel mit feinen Tuberkelschuppen bedeckt und fühlt sich leicht samtig an. Die äußere Haut wird durch regelmäßiges Häuten erneuert.

Evolution und Herkunft des Geckos

Die Evolution der Geckos hat nach heutigem Wissensstand ihren Ursprung in Südostasien. Auch heutzutage findet man dort die ursprünglichen Vertreter dieser Echsengruppe. Geckos besiedeln seit etwa 50 Millionen Jahren die Erde. Da sie sehr anpassungsfähig sind, findet man Geckos sowohl in den Tropen als auch in Wüsten- und Halbwüsten.

Entdeckung des Leopardgeckos

Ein Exemplar dieser Gattung ist der Leopardgecko (Eublepharis), der erstmals 1827 durch den britischen Zoologen John Edward Gray wissenschaftlich beschrieben wurde. Von Südostasien hat sich der Leopardgecko über Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Irak nach Syrien und bis in die Türkei verbreitet.

Leopardgeckos zählen zu den Geckos, auch Gekkonidae genannt, die wiederum zur Familie der Schuppenkriechtiere (Squamata) zählen. Sie stellen eine der vier Großgruppen der Reptilien dar. Die Gekkonidae haben eine unvorstellbar große Vielfalt von etwa 100 Gattungen mit ca. 1.200 verschiedenen Arten.

Der Leopardgecko ist sehr beliebt und gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung . Er besticht durch sein freundliches und bemerkenswert... mehr erfahren »
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Leopardgeckos

Der Leopardgecko ist sehr beliebt und gehört seit der ersten Stunde zu den absoluten Highlights in der Reptilienhaltung. Er besticht durch sein freundliches und bemerkenswert zutrauliches Wesen. Wer sich einen Leopardgecko zulegt und ein wenig Geduld hat, wird erstaunt sein, wie zahm diese Echsenart werden kann. Des Weiteren überzeugt der Leopardgecko natürlich mit seiner attraktiven Erscheinung: eine faszinierende Musterung, die an das Raubtier erinnert, und das in unzähligen Farbvarianten. Die Haltung von Leopardgeckos im heimischen Terrarium ist zudem recht unkompliziert und gut für Einsteiger und nahezu jede Altersgruppe geeignet.

Leopardgecko-Zucht
Terrarienhaltung und Pflege von Leopardgeckos
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Fakten zum Leopardgecko

Leopardgecko-Zucht

Die Zucht von Leopardgeckos ist äußerst interessant und die Begeisterung für das Reptil ungebrochen. Daher ist es kein Wunder, dass sich der Leopardgecko an die Spitze der beliebtesten Terrarientiere weltweit gesetzt hat.

Bei der Vermehrung entstehen zahlreiche sogenannte Farbmorphen, sprich Leopardgeckos in den unterschiedlichsten Farbgebungen und Musterungen. Das Wort Morphen lässt sich vom lateinischen Wort Metamorphose ableiten und steht für Verwandlung oder Formwechsel.

Zu den bekanntesten Züchtern von Leopardgeckos zählen Ron Tremper (Texas, USA), Steve Sykes (Kalifornien, USA) und Ray Roehner (USA), der der Autor des Buchs „The Leopard Gecko Advisor“ ist. In Deutschland werden Leopardgeckos unter anderem von Frank Hamacher vom Terraristikladen erfolgreich gezüchtet.

Leopardgecko-Zucht vom Terraristikladen

Die Leopardgecko-Zucht vom Terraristikladen existiert seit mehreren Jahrzehnten. Jedes Jahr züchten wir verschiedene Morphen. Die Leidenschaft verlangt schlichtweg nach einer eigenen Zucht dieses wunderschönen und handzahmen Reptils. Bei unserer Leopardgecko Zucht steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Genetik und Gesundheit der Tiere steht an oberster Stelle und wird gewissenhaft im Auge behalten.

Farbmorphen vom Terraristikladen

Es gibt mittlerweile unzählige Farbmorphen des Leopardgeckos. Folgende Varianten finden Sie in unserer Zucht – den „Frank’s Originals“:

  • Black Night
  • Tremper Albino
  • Bandits
  • W&Y
  • Bell Albinos
  • Tangerine
  • Sunglow
  • Golden Candy Cane
  • uvm.

Hier finden Sie ein Video von unseren Leopardgeckos.

Leopardgeckos: Terrarienhaltung und Pflege

Leopardgeckos sind unkompliziert in der Haltung und Pflege. Daher erfreut sich der Leopardgecko als Terrarienbewohner größter Beliebtheit. Die artgerechte Haltung von Leopardgeckos lässt sich im Terrarium gut umsetzen und eignet sich somit auch für Terraristik-Einsteiger. Der Leopardgecko benötigt ein Trockenterrarium beziehungsweise handelsübliches Wüstenterrarium, das für bodenbewohnende Arten geeignet ist.

Terrarientechnik beim Leopardgecko

Eine gut funktionierende Terrarientechnik ist für die artgerechte Haltung des Leopardgeckos entscheidend. Leopardgeckos benötigen einen Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Möglichkeit, ihre Vorzugstemperatur zu erreichen. Sinnvoll sind daher Zeitschaltuhren, die die Heizung sowie die Beleuchtung regulieren. Als nachtaktive Tiere wärmen sich die Leopardgeckos in der freien Natur in der Dämmerung auf den noch warmen Steinen auf. Wir empfehlen daher eine Bodenheizung oder einen Heizstein im Terrarium zu platzieren.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe bei der Terrarientechnik benötigen.

Klima für das Leopardgecko-Terrarium

Das optimale Klima für das Leopardgecko-Terrarium beträgt tagsüber ca. 28° Celsius, lokal bis zu 35° Celsius, mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 50%. Nachts sollte die Temperatur auf 18° bis 20° Celsius gesenkt und die Luftfeuchtigkeit auf 50 bis 70% erhöht werden.

Wir empfehlen, dem Leopardgecko einen feuchten Rückzugsort in Form einer Wetbox anzubieten. In einer Wetbox findet der Leopardgecko das perfekte Klima vor, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Übrigens nutzen Leopardgecko Weibchen häufig Wetboxen für die Eiablage und als Brutplatz.

Einrichtung des Leopardgecko-Terrariums

Als Bodenbewohner spielt der Untergrund im Terrarium eine entscheidende Rolle. Leopardgeckos benötigen einen festen, durch Steine, Versteckmöglichkeiten und diverse Terrariendekorationen belebten Bodengrund. Ideal ist ein Lehm-Sand-Gemisch, sodass der Leopardgecko graben sowie Höhlen und Tunnel bauen kann. Der Untergrund sollte zwischen drei und zehn Zentimetern aufgetragen werden. Wir empfehlen die Verwendung folgender Mengen des Lehm-Sand-Gemisches für das Leopardgecko-Terrarium:

  • 20 Kg für 80x40x50 cm
  • 35 Kg für 100x50x50 cm
  • 60 Kg für 120x60x60 cm

Da der Leopardgecko gerne klettert, sollten Klettermöglichkeiten wie beispielsweise (künstliche) Kakteen angeboten werden. Ebenfalls sollte es mehrere Versteckplätze geben. Seien Sie kreativ und gestalten Sie das Leopardgecko-Terrarium mit Höhlen aus Kork, Rinde, Savannenholz oder Mopani-Wurzel.

Wir stehen Ihnen gerne beratend bei der Gestaltung des Terrariums zur Seite.

Terrariumgröße für Leopardgeckos

Die Mindestanforderung zur Unterbringung beziehungsweise Haltung von Leopardgeckos vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beträgt: Gesamtlänge des Tieres 4x3x2 = Länge x Tiefe x Höhe / Terrarium.

Hier finden Sie die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Leopardgecko-Terrarium: Reinigung und Pflege

Die Reinigung des Leopardgecko-Terrariums ist überschaubar, sollte aber ernst genommen werden, da die Hygiene im Terrarium entscheidend für die Gesundheit Ihres Leopardgeckos ist. Zu den täglich anfallenden Pflegearbeiten gehört das Entfernen von Kot sowie die Überreste der Futtertiere.

Einmal im Jahr oder je nach Verschmutzungsgrad sollte der Untergrund ausgetauscht und das gesamte Terrarium einer Grundreinigung unterzogen werden. Künstliche Pflanzen und Dekoartikel sollten abgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden, die Scheiben sollten mit einem Terrarienreiniger gesäubert werden.

Lebensweise und Verhalten von Leopardgeckos

Leopardgeckos sind dämmerungs- und nachtaktiv, können durchaus aber auch mal am Tag für eine Fütterung aus dem Schlaf geweckt werden. Kaum ist die Terrarienbeleuchtung erloschen, werden Leopardgeckos richtig munter. Sie kommen aus ihrem Versteck, wo sie die meiste Zeit des Tages zurückgezogen ruhen. Nachts durchstreift der Leopardgecko dann sein Revier auf der Suche nach etwas Fressbarem.

Leopardgeckos leben in der freien Wildbahn als Einzelgänger. Dementsprechend ist eine Einzelhaltung im Terrarium sinnvoll und überhaupt nicht abwegig. Sollten Sie jedoch beabsichtigen, mehrere Leopardgeckos zu halten, dann ist es wichtig, ein entsprechend größeres Terrarium zu wählen.

Leopardgeckos sind aufgrund ihrer Krallenzehen sehr kletterfreudig. Kakteen, Wurzeln und Dekoartikel sind neben der Terrarien Rückwand eine willkommene Abwechslung. Im natürlichen Verbreitungsgebiet hält sich der Leopardgecko in Erdhöhlen, Felsspalten und unter Steinen auf. Teilweise graben Leopardgeckos tiefe Gänge als Verstecke in den Boden, weshalb Sie auf ein Lehm-Sand-Gemisch im Terrarium setzen sollten.

Ernährung von Leopardgeckos

Leopardgeckos sind Insektenfresser und ernähren sich überwiegend von lebenden Futtertieren. Besonders beliebt sind Heuschrecken, Schaben, Grillen, Mehlwürmer und Heimchen. Eine ausgewogene Ernährung ist empfehlenswert. Ausgewachsene Leopardgeckos sollten etwa zwei bis vier Futtertiere pro Fütterung erhalten. Das Futter sollte ca. 15 Minuten lang Futter gereicht werden.

Vitamine und Mineralstoffe

Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Leopardgecko Vitamine und Mineralstoffe reichen. Am besten eignet sich Pulver, in dem Sie die befeuchteten Futtertiere wenden. Insbesondere Jungtiere sollten täglich Futter mit Supplementen für ein gesundes Wachstum erhalten.

Wasserzufuhr

Leopardgeckos brauchen täglich frisches Wasser. Sie können Wasser in einer Trinkschale anbieten, diese sollte jedoch täglich abgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Eine andere Option ist es, morgens und abends das Terrarium mit Wasser einzusprühen. Das erinnert an die natürlichen Lebensbedingungen des Leopardgeckos. In der Natur nehmen Leopardgeckos Wasser in Form von Kondenswasser oder Tau auf.

Die Winterruhe beim Leopardgecko

Der Leopardgecko hält eine sogenannte Winterruhe. Dabei verfällt er aber nicht, wie viele Amphibien oder Schlangen, in eine Kältestarre oder hält wie einige Säugetiere einen Winterschlaf. Während der Winterruhe, die in der Regel von November bis Februar andauert, zeigt der Leopardgecko eine stark verringerte Aktivität: Der Stoffwechsel wird deutlich heruntergefahren und das Fressen nahezu eingestellt. Der Leopardgecko nimmt in dieser Zeit weiterhin Wasser zu sich.

Umsetzung der Winterruhe im Terrarium

Um Ihrem Leopardgecko im Terrarium die Winterruhe zu ermöglichen, sollten Sie die Temperatur über ein paar Wochen stetig reduzieren. Nachts sollte diese während der Winterruhe zwischen 10 und 15° Celsius, tagsüber zwischen 16 und 19° Celsius liegen. Die Beleuchtung sollte nach und nach auf maximal eine Stunde heruntergefahren werden. Die Fütterung wird vollständig eingestellt. Am Ende der Ruhephase sollte die Temperatur und Beleuchtung im Terrarium innerhalb von wenigen Wochen langsam wieder erhöht werden.

Gerne stehen wir Ihnen beratend mit Tipps und Tricks zur Seite.

Hintergrund der Winterruhe

Die Ruhephase ist bei Leopardgeckos intuitiv, wie ein inneres Barometer. Sie fördert die Gesundheit des Tieres und ist sehr wichtig für die Reproduktion. Sollten Sie mehrere Geckos haben und diese vermehren wollen, ist die Winterruhe essenziell für das Fortpflanzungsverhalten. Falls Sie nur einen Leopardgecko halten, dann ist die Winterruhe nicht zwangsläufig notwendig.

Vergesellschaftung von Leopardgeckos

Die Vergesellschaftung von Leopardgeckos verläuft nicht immer problemlos. Leopardgeckos können zwar gesellige Terrarientiere sein und lassen sich teils mit anderen Artgenossen gut vergesellschaften. In der Natur sind sie jedoch eher als Einzelgänger unterwegs.

Männliche Leopardgeckos zeigen häufig ein ausgeprägtes Revierverhalten und verteidigen ihr Terrarium gegenüber anderen Leopardgecko Männchen. Auch das Weibchen kann durch ein Leopardgecko Männchen aktiv bedroht werden. Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Leopardgecko mit einem anderen Leopardgecko kompatibel ist.

Gerne beraten wie Sie, wie die beste, individuelle Lösung bei Ihnen aussehen könnte.

Fakten zum Leopardgecko

Der Leopardgecko wird bis zu 25 Zentimeter groß und kann ein Gewicht von 50 bis 75 Gramm erreichen. Inzwischen gibt es Leopardgeckos auch als Giant oder Supergiant, die eine Größe von bis zu 40 cm haben und über 120 Gramm wiegen können. Der Leopardgeckos kann in Gefangenschaft bis zu 25 Jahre alt werden.

Das Aussehen vom Leopardgecko

Das Aussehen des Leopardgeckos ist faszinierend und zieht schnell jeden Reptilienliebhaber*in in seinen Bann. Insbesondere die unzähligen Farbvarianten, die sogenannten Farbmorphen, die von gelb, orange-rot bis hin zu schwarz und weiß reichen, begeistern viele. In der Wildnis ist die Färbung des Leopardgeckos je dunkler desto feuchter der Lebensraum des Tieres ist.

Körper des Leopardgeckos

Der Leopardgecko besitzt einen walzenförmigen, gedrungenen Körper, der an der Oberseite leicht abgeflacht ist. Er hat einen bulligen Kopf mit auffallend großen, seitlich angeordneten Augen. Der längliche Schwanz dient nicht nur als Nahrungsreserve in Form eines Fettspeichers, sondern hilft auch bei der Koordination beim Laufen, Klettern und Springen.

Die Zehen des Leopardgeckos enden in spitzen, gebogenen Krallen, die nicht eingezogen werden können. Sie ermöglichen es dem Leopardgecko in festem Substrat zu graben und sich auf felsigem, steinigem Untergrund perfekt fortzubewegen. Aufgrund seiner Krallenzehen sind Leopardgeckos somit hervorragende Kletterer.

Farbe und Musterung

Die natürliche Augenfarbe des Leopardgeckos ist gelbraun bis gold, die Pupille lässt sich bis auf einen schmalen Spalt schließen. Die dunklen Flecken, teils auch Längsstreifen auf seinem Rücken lassen an den Leoparden erinnern, dem er auch seinen Namen verdankt. Die Haut des Leopardgeckos ist in der Regel mit feinen Tuberkelschuppen bedeckt und fühlt sich leicht samtig an. Die äußere Haut wird durch regelmäßiges Häuten erneuert.

Evolution und Herkunft des Geckos

Die Evolution der Geckos hat nach heutigem Wissensstand ihren Ursprung in Südostasien. Auch heutzutage findet man dort die ursprünglichen Vertreter dieser Echsengruppe. Geckos besiedeln seit etwa 50 Millionen Jahren die Erde. Da sie sehr anpassungsfähig sind, findet man Geckos sowohl in den Tropen als auch in Wüsten- und Halbwüsten.

Entdeckung des Leopardgeckos

Ein Exemplar dieser Gattung ist der Leopardgecko (Eublepharis), der erstmals 1827 durch den britischen Zoologen John Edward Gray wissenschaftlich beschrieben wurde. Von Südostasien hat sich der Leopardgecko über Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Irak nach Syrien und bis in die Türkei verbreitet.

Leopardgeckos zählen zu den Geckos, auch Gekkonidae genannt, die wiederum zur Familie der Schuppenkriechtiere (Squamata) zählen. Sie stellen eine der vier Großgruppen der Reptilien dar. Die Gekkonidae haben eine unvorstellbar große Vielfalt von etwa 100 Gattungen mit ca. 1.200 verschiedenen Arten.

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